Angelinas Trainingsblog

Angelina's Trainingsblog

Mein Trainingsalltag im Leistungssport


Zweifache Sachsenmeisterin steckt in Vorbereitung für COC-Finale

14.03.-17.03. Continentalcupfinale in Oberwiesenthal

Juhu! Was für ein tolles Wochenende. Während einige dem Karnevale verfallen sind, durfte ich mich als zweifache Sachsenmeisterin küren. Auch wenn  die Sachsenmeisterschaft kein gerade bedeutender Wettkampf für mich ist, bringt so ein Sieg doch genügend Motivation für die letzten Anstehenden Wettkämpfe. Denn so langsam geht es auf die Zielgerade. Noch drei Wettkampfwochenende stehen vor mir und dann ist die Saison auch schon vorbei. 

Nach dem ich in den letzten Wochen mit einer Erkältung zu kämpfen hatte und die letzten Wettkämpfe nicht so gut verlaufen sind, merk ich das es allmählich mit meiner Leistung wieder bergauf geht. Die Spritzigkeit fehlt noch etwas. Aber nach dem Wochenende ist zumindest die Motivation wieder recht hoch für die Anstehenden Finalwettkampf. 

In nicht einmal 2 Wochen findet hier in Oberwiesenthal auf meiner Heimstrecke das Continental-Cup Finale statt. Während ich mich mit den letzten Trainingseinheiten darauf vorbereite, laufen auch hinter den Kulissen, im WSC Erzgebirge Oberwiesenthal, die Vorbereitungen auf Hochtouren. Es gibt viel zu planen und organisieren.

Danke meinem FSJ darf ich da jetzt auch einen Einblick gewinnen. Ich weiß zwar wie es ist einen Wettkampf zu laufen aber ich hab mir noch nie Gedanken darüber gemacht wie viel Planung und Organisation dahinter steckt. Ich darf dieses Jahr also einmal beide Seiten bei so einem Wettkampf erleben. 

Damit die harte Arbeit sich auch merklich gelohnt hat, brauchen wir genügend Zuschauer. Nicht nur der WSC hofft auf Zahlreiches erscheinen, auch die Sportler freuen sich über viele Anfeuerungsrufe und gute Stimmung an der Strecke. Für die Zuschauer lohnt es sich auf jedenfall nach der erfolgreichen WM auch einmal unsere Nachwuchssportler zu bestaunen.

Zu erleben gibt es am Freitag den 15.03. einen Freistielsprint, Samstag den 16.03. einen klassisch Massenstart und Sonntag den 17.03. für die Damen und Herren einen Verfolger und für die Junioren eine Staffel. 

 

 


Deutsche Meisterschaft vom 01.02. bis 03.02.2019

Ein Wettkampfwochenende in Schonach

Am Donnerstag den 31.01. um 6:00 Uhr begaben wir uns auf die 6 stündige Reise nach Schonach, in den wunderschönen Schwarzwald. Dieser zeigte sich am ersten Tag von seiner besten Seite. Blauer Himmel und Sonnenschein man kann sich nichts schöneres Vorstellen. Oder doch? Ja ein gelungenes Wettkampfwochenende, doch das sollte nicht der fall werden.

Ich sollte an diesem Wochenende 3 Wettkämpfe laufen, am Freitag einen Freistiel Sprint, Samstag 5 km Freistiel Einzel und am Sonntag 10 km Klassich Massenstart. Ich startete auch wie geplant, doch der Sprint lief nicht so gut. Leider  bin ich schon im Prolog ausgeschieden und durfte dann nur noch anfeuern. Um so größer war meine Erwartung für den Samstag. Die Strecke hat mir sehr gefallen und auch das Wetter war traumhaft schön. Zwei Runden mussten gelaufen werden. Die Erste lief super als ich an meinem Trainier vorbei kam, rief er mir zu das ich auf Platz 8 lieg. Damit wäre ich sehr zufrieden gewesen. Doch ich hab schon vor dem Start gemerkt,  dass ich mich nicht sehr fit fühle und die Energie etwas fehlt. So war es auch in der zweiten Runde war die Kraft weg und die Energie auch. 

Am Abend merkte ich, dass ein Start am Sonntag wohl nichts bringen würde. Ich hatte eine Erkältung bekommen. So war es das Wettampfwochenende und damit die Deutsche Meisterschaft für mich gelaufen ohne auch nur ein gutes Ergebniss zu erzielen.

Jetzt heißt es ausruhen, gesund werden und mich auf die nächsten Wettkämpfe konzentrieren.

 

 

 

 


Deutsche Meisterschaft vom 01.02.bis 03.02.2019

Der Weg zur Deutschen Meisterschaft - Die Vorbereitung

Nach einer Woche Dauerschneefall, ist der Winter jetzt endgültig bei uns angekommen. Es herrscht traumhaft schönes Wetter. Jeden Tag Sonnenschein und Temperaturen bis zu minus 10 Grad, dass ist mir manchmal schon etwas zu kalt.

Während die meisten aus meiner Trainingsgruppe sich in Lahti zur Junioren WM befinden, trainier ich zuhause für mich alleine und bereite mich auf die deutsche Meisterschaft vor. So ein Training alleine hat Vor- und Nachteile. Das gute ist, dass ich mich auf mich selbst konzentrieren kann und an mir arbeiten kann, ohne das ich ablenkt werde. Allerdings kann es auch ziemlich langweilig sein, 2 stunden alleine durch den Wald zu fahren, doch das schöne Wetter bringt Motivation genug und es gehört eben dazu wenn man ein erfolgreicher Langläufer werden will.

Nach meinem letzten Wettkampfwochenende in Zwiesel hatte ich ersteinmal eine Woche entspannteres Training und Regeneration. An meinem freiem Wochenende konnte ich entspannen und neue Kraft schöpfen. Diese Woche haben ich dann mit der Vorbereitung für die deutsche Meisterschaft begonnen. Am Wochenende werde ich zwei Volksläufe bestreiten als Vorbelastung. Damit mein Körper sich auch auf das folgende Wochenende, die deutsche Meisterschaft einstellen kann. Da werden dann drei Wettkämpfe auf mich zu kommen, was schon ziemlich Kräfte zehrend ist. Nächste Woche trainiere ich dann wieder mit den anderen in der Trainingsgruppe, bevor wir Donnerstag gemeinsam abreisen werden. Zu einem erneuten Wettkampfwochenende.

 


2. Deutschlandpokal 12.01-13.01.2019

Ein Wettkampfwochenende in Zwiesel

Während die meisten Menschen sich ein gemütliches Wochenende Zuhause machten, habe ich mich am Freitag früh um 7:30 auf den Weg nach Zwiesel begeben um dort am Samstag und Sonntag je einen Wettkampf zu bestreiten. Als wir Freitag mittag, dann angekommen waren, bezogen wir zuerst unsere Zimmer. Nach dem Mittagessen sind wir an die Strecken gefahren, um diese zu besichtigen, damit auch jeder weiß, wo er am nächsten Tag zum Wettkampf entlang laufen muss.

Samstag früh begann mein Tag schon sehr zeitig. Um 6 Uhr klingelte mein Wecker. Dann hieß es schnell aufstehen, anziehen und raus zum Frühsport. Nach dem Frühstück wurde sich eilig umgezogen und fertig gemacht und um 7:45 ging es Richtung Wettkampfstrecke. Zuerst wurden die Ski getestet, um den optimalen Ski im Wettkampf zu haben. Danach wurde sich erwärmt und eingefahren. Um 9:30 begann dann der Sprint Wettkampf in der freien Technik. Dieser besteht aus einem Prolog und bestenfalls aus drei weitern Läufen, einem Viertel-, einem Halb- und einem Finallauf. Dort laufen, unterschiedlich von der Stärke der Altersklasse, 5 bis 6 Läufer gegeneinander. Jeweils die ersten zwei kommen sicher weiter, plus die zwei schnellsten Drittplatzierten. Für mich war leider im Halbfinale schon Schluss. Ich schied dort als 5te in meinem Lauf aus. Am ende kam ein 10ter Platz für mich raus, mit dem ich einiger maßen zufrieden bin. Der Sprint zählt nicht unbedingt zu meinen Stärken.

Am Sonntag hatten wir dann eine klassische Langstrecke über 10 km. Eigentlich meine Lieblingsdisziplin, doch es lief nicht so gut wie erwartet. Der anhaltende nasse Schneefall bereitete unsern Wachsern und Trainern einige Probleme bei der Vorbereitung unsere Ski. Für eine so anspruchsvolle Strecke, wie die in Zwiesel hatten wir diesmal leider nicht so viel Glück mit unseren Skiern. Bei einigen lief er gut bei anderen eher weniger. Leider gehörte ich zu denen wo der Ski nicht so gut lief. Obwohl ein 8ter Platz ersteinmal nicht schlecht klingt und ich normalerweise damit zufrieden wäre, war es diesmal nicht so. Der Abstand zum Sieger war einfach zu groß und die meisten der besten Läufer waren gar nicht am Start, da diese sich in der JWM Vorbereitung befinden.

Nach so einem anstrengenden Wochenende hab ich erst einmal einen Tag trainingsfrei, um mich etwas zu erholen. Doch schon morgen geht es weiter mit dem Training und der Vorbereitung für den nächsten Wettkampf, der nicht lange auf sich warten lassen wird.

 


Das bin ich

Ich bin Skilangläuferin

­Hallo mein Name ist Angelina ich bin 19 Jahre und bin leidenschaftliche Leistungssportlerin.

Wintersport betreibe ich schon seit ich denken kann, da meine ganze Familie sehr begeisterte Wintersportler sind. Was ja auch verständlich ist, da wir in der höchstgelegen Stadt Deutschlands wohnen, in Oberwiesenthal. Hier ist mehr Winter wie Sommer und außerdem liebe ich den Schnee.

Seit der Grundschule trainiere ich in einer Trainingsgruppe. Begonnen habe ich mit Biathlon. Doch ich hab ziemlich schnell gemerkt, dass das Schießen mir nicht so viel Spaß macht und ich nur Langlauf machen möchte. Mit der 8. Klasse und dem zweiten Anlauf zum Aufnahmetest habe ich es dann in die Sportklasse, an der Eliteschule des Wintersports in Oberwiesenthal, geschafft. Ab da hatte ich die Möglichkeit neben meiner Schulausbildung auch eine gezielte Ausbildung im Skilanglauf zu bekommen. 

Im Frühjahr 2018 und nach 13 Jahren Schule habe ich mein Abitur, mit sportlichen Profil, an der Eliteschule des Wintersports erfolgreich abgeschlossen. Da meine sportlichen Leistungen nicht für einen Platz in der Bundeswehr, dem Zoll oder der Bundespolizei gereicht haben, habe ich eine alternative gesucht, um meinen Sport weiter zu betreiben. Diese hab ich glücklicherweise auch gefunden.

Dank der Sportjugend Sachsen, hab ich die Möglichkeit ein FSJ beim SVS Sachsen zu absolvieren, wo ich erste Erfahrungen im Arbeitsalltag sammeln kann. Außerdem erhalte ich einen Einblick in die Arbeit meines Vereins, den WSC Erzgebirge Oberwiesenthal. Dort kann ich bei der Planung, Organisation von Wettkämpfen und bei weiteren Aufgaben helfen und ganz nebenbei hab ich auch noch Zeit meinen Leistungssport zu betreiben. 

In meinem Trainingsblog möchte ich einen Einblick in meinen Trainingsalltag geben und euch den Leistungssport Skilanglauf näher bringen.