Angelinas Trainingsblog

Angelina's Trainingsblog

Mein Trainingsalltag im Leistungssport


Das bin ich

Ich bin Skilangläuferin

­Hallo mein Name ist Angelina ich bin 19 Jahre und bin leidenschaftliche Leistungssportlerin.

Wintersport betreibe ich schon seit ich denken kann, da meine ganze Familie sehr begeisterte Wintersportler sind. Was ja auch verständlich ist, da wir in der höchstgelegen Stadt Deutschlands wohnen, in Oberwiesenthal. Hier ist mehr Winter wie Sommer und außerdem liebe ich den Schnee.

Seit der Grundschule trainiere ich in einer Trainingsgruppe. Begonnen habe ich mit Biathlon. Doch ich hab ziemlich schnell gemerkt, dass das Schießen mir nicht so viel Spaß macht und ich nur Langlauf machen möchte. Mit der 8. Klasse und dem zweiten Anlauf zum Aufnahmetest habe ich es dann in die Sportklasse, an der Eliteschule des Wintersports in Oberwiesenthal, geschafft. Ab da hatte ich die Möglichkeit neben meiner Schulausbildung auch eine gezielte Ausbildung im Skilanglauf zu bekommen. 

Im Frühjahr 2018 und nach 13 Jahren Schule habe ich mein Abitur, mit sportlichen Profil, an der Eliteschule des Wintersports erfolgreich abgeschlossen. Da meine sportlichen Leistungen nicht für einen Platz in der Bundeswehr, dem Zoll oder der Bundespolizei gereicht haben, habe ich eine alternative gesucht, um meinen Sport weiter zu betreiben. Diese hab ich glücklicherweise auch gefunden.

Dank der Sportjugend Sachsen, hab ich die Möglichkeit ein FSJ beim SVS Sachsen zu absolvieren, wo ich erste Erfahrungen im Arbeitsalltag sammeln kann. Außerdem erhalte ich einen Einblick in die Arbeit meines Vereins, den WSC Erzgebirge Oberwiesenthal. Dort kann ich bei der Planung, Organisation von Wettkämpfen und bei weiteren Aufgaben helfen und ganz nebenbei hab ich auch noch Zeit meinen Leistungssport zu betreiben. 

In meinem Trainingsblog möchte ich einen Einblick in meinen Trainingsalltag geben und euch den Leistungssport Skilanglauf näher bringen.

 


2. Deutschlandpokal 12.01-13.01.2019

Ein Wettkampfwochenende in Zwiesel

Während die meisten Menschen sich ein gemütliches Wochenende Zuhause machten, habe ich mich am Freitag früh um 7:30 auf den Weg nach Zwiesel begeben um dort am Samstag und Sonntag je einen Wettkampf zu bestreiten. Als wir Freitag mittag, dann angekommen waren, bezogen wir zuerst unsere Zimmer. Nach dem Mittagessen sind wir an die Strecken gefahren, um diese zu besichtigen, damit auch jeder weiß, wo er am nächsten Tag zum Wettkampf entlang laufen muss.

Samstag früh begann mein Tag schon sehr zeitig. Um 6 Uhr klingelte mein Wecker. Dann hieß es schnell aufstehen, anziehen und raus zum Frühsport. Nach dem Frühstück wurde sich eilig umgezogen und fertig gemacht und um 7:45 ging es Richtung Wettkampfstrecke. Zuerst wurden die Ski getestet, um den optimalen Ski im Wettkampf zu haben. Danach wurde sich erwärmt und eingefahren. Um 9:30 begann dann der Sprint Wettkampf in der freien Technik. Dieser besteht aus einem Prolog und bestenfalls aus drei weitern Läufen, einem Viertel-, einem Halb- und einem Finallauf. Dort laufen, unterschiedlich von der Stärke der Altersklasse, 5 bis 6 Läufer gegeneinander. Jeweils die ersten zwei kommen sicher weiter, plus die zwei schnellsten Drittplatzierten. Für mich war leider im Halbfinale schon Schluss. Ich schied dort als 5te in meinem Lauf aus. Am ende kam ein 10ter Platz für mich raus, mit dem ich einiger maßen zufrieden bin. Der Sprint zählt nicht unbedingt zu meinen Stärken.

Am Sonntag hatten wir dann eine klassische Langstrecke über 10 km. Eigentlich meine Lieblingsdisziplin, doch es lief nicht so gut wie erwartet. Der anhaltende nasse Schneefall bereitete unsern Wachsern und Trainern einige Probleme bei der Vorbereitung unsere Ski. Für eine so anspruchsvolle Strecke, wie die in Zwiesel hatten wir diesmal leider nicht so viel Glück mit unseren Skiern. Bei einigen lief er gut bei anderen eher weniger. Leider gehörte ich zu denen wo der Ski nicht so gut lief. Obwohl ein 8ter Platz ersteinmal nicht schlecht klingt und ich normalerweise damit zufrieden wäre, war es diesmal nicht so. Der Abstand zum Sieger war einfach zu groß und die meisten der besten Läufer waren gar nicht am Start, da diese sich in der JWM Vorbereitung befinden.

Nach so einem anstrengenden Wochenende hab ich erst einmal einen Tag trainingsfrei, um mich etwas zu erholen. Doch schon morgen geht es weiter mit dem Training und der Vorbereitung für den nächsten Wettkampf, der nicht lange auf sich warten lassen wird.