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Bob-Zuwachs beim WSC

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Am 15. Juni 2020 fand im Wiesenthaler K3 in Kurort Oberwiesenthal eine Pressekonferenz des WSC Erzgebirge Oberwiesenthal e.V. statt, bei der es unter anderem noch einmal um die FIS Nordic Junior + U23 Cross Country Ski Weltmeisterschaften ging.

 

Viele Gäste hatten sich angekündigt und so erinnerten sich neben der Präsidentin des WSC Erzgebirge Oberwiesenthal e.V., Heike Smolinski und dem Geschäftsführer Christian Freitag auch der Bürgermeister von Kurort Oberwiesenthal, Mirko Ernst an die gelungene Veranstaltung, die internationales Flair in die höchstgelegene Stadt Deutschlands brachte. Gäste waren Horst Hüttel, vom DSV (Deutscher Skiverband), seinerseits der Teammanager der deutschen Nationalmannschaft in der Nordischen Kombination und im Skisprung und Mitglied des Exekutivkomitees der FIS und die beiden Sportler Selina Freitag (Skispringen) und Richard Leupold (Skilanglauf). 

 

Nach einem allgemeinen Rückblick auf die schönsten Momente der JWM 2020 und die interessantesten Fakten der Veranstaltung, gab es viel Lob für die Organisation dieser durch DSV-Vertreter Horst Hüttel. „Ich war schon bei vielen Junior-Weltmeisterschaften, aber ich muss ganz ehrlich sagen, das war die erste bei der wirklich alles gestimmt hat. Die Organisation, das Ambiente und die Vermarktung der Veranstaltung waren außerordentlich gut gelungen und es wurde zu einer JWM, die man nicht vergessen wird. Dafür noch einmal ein großes Lob an die Organisatoren.“

 

Auch Richard und Selina erinnern sich sehr gern zurück an die Emotionen, die sie erleben durften. Auch die vielen Zuschauer vor Ort haben die Veranstaltung für unseren Sport-Nachwuchs unvergesslich werden lassen. Beide sind bereits in ihren sportlichen Alltag zurück gekehrt und bereiten sich auf die nächsten Wettkämpfe vor.

 

Angesprochen wurde im Rahmen der Pressekonferenz auch der diesjährige Wegfall des Sommer Grand Prix der Nordischen Kombination in Kurort Oberwiesenthal, durch die anhaltende Corona-Pandemie. Dies wurde nicht nur vom WSC selbst, sondern auch vom DSV sehr bedauert, hatte die Veranstaltung auf dem Sommer-Kalender des Sports ja bereits ihre Tradition gefunden. Geplant ist eine Wiederholung in 2021. Ein entsprechender Kalender soll Ende diesen Jahres durch die FIS bekannt gegeben werden. Dabei hofft der WSC auch auf eine erneute Erwähnung im Kalender des Continental Cups, konnte man in diesem Januar die Ressourcen der Sportstätten aufgrund anhaltender Regenfälle und fehlenden Schnees ja leider nicht ausgiebig nutzen. 

 

Am Ende der Pressekonferenz kam das Highlight des Tages, was sich der WSC für den krönenden Abschluss aufgehoben hatte. Mit Freude wurde bekannt gegeben, dass die erfolgreiche Bob-Sportlerin Stephanie Schneider vom SC Oberbärenburg zurück in die Heimat kommt und zum WSC Erzgebirge Oberwiesenthal e.V. wechselt. Zusammen mit dem RBSV e.V. (Rennrodel-, Bob- und Skeletonverband für Sachsen), für den der Geschäftsführer und Bundesstützpunktleiter im Bereich Rennschlitten / Bob in Altenberg, Matthias Benesch vor Ort war, wird die Sportlerin betreut und in ihren sportlichen Erfolgen begleitet. Die 29-jährige Rittersgrünerin war sichtlich erfreut diese Bekanntgabe zu machen und begrüßte die erschienenen lokalen Medienvertreter und Gäste mit dem passenden Bergmanns-Gruß „Glückauf!“. Die Landespolizistin ist nach drei Weltcups die beste deutsche Frau in der Weltcup-Gesamtwertung und konnte 2020 bereits einen Weltcup-Sieg in Altenberg erzielen. Mit 3 Weltcup-Siegen als Anschieberin und 6 Weltcup-Siegen als Pilotin ist die Olympia-Vierte eine weitere erfolgreiche Bereicherung für den WSC Erzgebirge Oberwiesenthal e.V. und bringt eine ganz neue Sportart mit in den Verein.

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Stephanie Schneider und Christian Freitag | Foto: ©Thomas Fritzsch
Stephanie Schneider und Christian Freitag | Foto: ©Thomas Fritzsch